Stuttgarter Frühlingsfest ( D)
Freitag, 6. Mai 2011
Endlich ist es soweit, wir fahren nach Stuttgart ans Frühlingsfest. In Kölliken trifft man sich um 10 Uhr. Es sind schon einige Busse dabei. Der Werner- und Anita-Sauber-Bus, Otti- und Möneli-Bus, Marcel- und Barbara-Bus, Andreas Hufschmid-Bus, Roger-Bus (Männerhort), Sami-Bus und Chrigu-Bus (alle bestaunten die super Fuchs-Felgen). Dann geht die Fahrt los Richtung Deutschland. In Kemptthal warte ich mit meinem Säschu-Bus. Mit etwas Verspätung fahren die Busse dann ein und ich werde mit einem ordentlichen Hupkonzert begrüsst. 8 Busse sind wir, die nun Richtung Stuttgart fahren. Vor der Grenze wird noch kurz getankt und weiter geht es in gemütlichem Tempo, wie ich finde. Doch den einen geht es zu langsam =o) Da nicht alle einen Sauber-Bus fahren und Chrigu einen nagelneuen Motor eingebaut hat, machen wir einen Halt, um Chrigu, der Angst hat seinen Motor zu überhitzen, ein bisschen zu beruhigen. In gemütlichem Tempo fahren wir dann in Stuttgart ein. Wir hatten Glück, um etwa 15 Uhr hatte es kaum Stau und wir kamen gut voran. Auf dem Weg zum Campingplatz sah man schon mal das Mercedes-Benz-Museum, die Mercedes-Benz-Arena und die Riesen- Chilbi (Frühlingsfest). Wir melden uns am Camping an und fahren zu Andreas und Yvonne, die bereits auf uns warten. Mit unseren 9 Bussen machen wir einen schönen Kreis, breiten uns ein bisschen aus und geniessen erst mal das schöne Wetter und die angenehmen Temperaturen. Am Abend gehen wir dann an die Chilbi (Frühlingsfest) die gleich nebenan ist. Wir bummeln mal gemütlich durch, da und dort schiessen wir auf Dosen oder Plaketten und gewinnen Plastikrosen. In einem Teil der Chilbi, in dem es alte Berghütten hat in denen Bars, Grill’s und Shop’s eingerichtet sind setzen wir uns hin und essen (lecker Haxen) erst mal was. Später gehen die einen mal weiter, andere bleiben noch ein bisschen. Pädu, Roger, Chrigu und ich haben an unserem Tisch schnell Freunde gefunden. Wir haben es lustig, diskutieren und trinken Bier und komischen Schnaps, den uns die Einheimischen empfehlen. Als ich so um 23.30 Uhr auf eine Bahn möchte, schauen mich alle mit grossen Augen an und ich muss erfahren, dass in Deutschland die Chilbi um 24.00 Uhr schliesst. Da ich normalerweise zwischen 23.00 und 24.00 Uhr in den Ausgang gehe, hat mich das schon etwas überrascht. Also gehen wir dann doch noch auf eine Schaukel-Bahn, die noch recht lustig ist. Dann müssen wir uns leider von unseren Freunden verabschieden. Schade, denn wir hatten es echt lustig. Bei den Bussen auf dem Campingplatz treffen wir alle zusammen. Die einen bleiben noch etwas auf, andere gehen schlafen.
Samstag, 7.Mai 2011
Die Temperaturen sind recht angenehm in der Nacht. Am Morgen werden wir von der Sonne geweckt, es ist ein schöner Tag. Nach dem Frühstücken beschliessen Marcel, Barbara, Andy, Yvonne und Andreas den Tag in Stuttgart zu verbringen und die Stadt ein bisschen anzu- schauen. Wir gehen dann später auf die Chilbi. Allerdings nicht zu lange, denn wir wollen ja später noch an den Fussballmatch VfB Stuttgart - Hannover 96. Um 15.30 Uhr nachmittags ist Anpfiff (vor 39’000 Zu- schauern). Doch vor dem Spiel gehen wir vor dem Stadion gemütlich noch einen trinken. Werner, Roger, Andreas, Pädu, Otti und Moni sind dabei. Stuttgart geht in der zweiten Halbzeit 1:0 in Führung. Kurze Zeit später fällt das Tor zum 2:0 und vor Schluss bekommen sie dann doch noch ein Tor. Aber dank eines 2:1 Siegs wird Stuttgart nicht absteigen. Nach dem Match gehen wir dann ins Bierzelt in der Chilbi, wo wir als Club einen Tisch reserviert haben. Der Abend wird ziemlich lustig, zumal hier nur Mass-Bier (1 Lt.) ausgeschenkt wird. Doch leider ist auch hier der Spass um Mitternacht zu Ende und wir kehren zu unseren Bussen zurück. Sami leider ohne seine Security- Lady (aber es ging auch ohne zu Stöpseln!!). Und Otti hat wieder den halben Canstatter Wasen abgeräumt mit seiner Treffsicherheit: Plastiksäcke voller Plüschtiere die er geschossen hat.
Sonntag, 8.Mai 2011
Schon ziemlich früh, so gegen 8 / 9 Uhr stehen wir auf. Gemütlich frühstücken wir, sitzen noch ein Weilchen zusammen bevor es dann ans zusammenräumen geht. Da ich bei der Ankunft meinen Bus mehrmals nach vorn und nach hinten verstellt habe, bis alle Busse im Kreis Platz hatten, bin ich dann auf Werners geliebtes Kabel gefahren =o) Aber auch er hat sich zum Glück irgendwann beruhigt und als dann alle ihre Sachen verstaut haben, fahren wir um die Mittagszeit im Konvoi los. In der Stadt Stuttgart haben sie wegen eines Anlasses (125 Jahre Automobil) die Strassen gesperrt, weshalb wir einen riesen Umweg machen mussten bis wir dann endlich Richtung Süden gefahren sind. Kurz vor der Schweizer Grenze machen wir auf einer Raststätte noch einen Halt, um etwas zu essen und trinken. Gleich nach der Grenze noch ein Tankstopp, bevor ich mich verabschiedet habe. Ich hab mich ganz hinten am Konvoi angehängt, damit ich vor der Ausfahrt Töss nochmals vorbeiziehen kann um mich so von den anderen zu verabschieden und mich vom Konvoi zu lösen.
Es war ein Riesen-Erlebnis, die Deutschen wissen schon wie man Feste feiert.
Berichterstatter: Sascha Graf







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