Club-Ferien am Gardasee 2010
| Internationale-Treffen |
Am Samstag 4. Sept. um 11.00 Uhr war Treffpunkt am Rastplatz Neuenkirch. Wir waren 6 Busse und nach einem kurzen Schwatz ging die Reise los zum Gardasee.
In Göschenen, ach du Schreck, kam schon die erste Ueberraschung: der grosse Stau. Da hiess es warten, warten und mein Bus (Wasser) wurde immer wärmer, so dass ich die Heizung voll offen hatte, damit die Temperatur nicht ins Rote fiel. So nach einer Stunde hatten wir auch das geschafft und es ging ziemlich zügig weiter
Richtung Süden. In Melide schnell noch ab der Autobahn um etwas günstigen Sprit zu tanken. Otti-Bus musste angeschoben werden (elektrischer Teil vom Zündschloss im Eimer).
So ging es weiter bis zur Raststätte Coldrerio-Chiasso wo wir mit den restlichen Teilnehmern abgemacht hatten. Mit etwas Verspätung trafen wir da ein, die Leute waren schon ganz ungeduldig. Nach herzlicher Begrüssung ging es mit 9 Bussen so richtig los, war ein ganz schöner Konvoi.
Die Reise ging ohne Zwischenfälle und ohne Pannen Richtung Gardasee.
So gegen 18.00 Uhr kamen wir an unserem Ziel (Campingplatz Spiaggia d’Oro) an.
Bänz und Dora waren schon beim Parkplatz und warteten auf uns. Und so waren wir schon 10 Busse.
Aber auch da wieder ein Schock, wir hatten zwar reserviert aber in Italien klappt das halt nicht so.
Wir waren nun mehr oder weniger über den ganzen Campingplatz verstreut und es kam schon bei diversen Katerstimmung auf.
Otti + Mönä, Anita und meine Wenigkeit hatten einen wunderbaren Platz fast am See. Am Sonntag konnten aber alle nachrücken und am Schluss waren wir alle in unmittelbarer Nähe stationiert. Endlich konnte es mit unseren Club-Ferien losgehen!
Es wurde viel gequatscht, grilliert, gebadet und vor allem viel getrunken. Wir hatten es sehr, sehr gut und die Leute waren super, es passte einfach alles. Am Abend gesellten sich auch noch Barbara und Tanja dazu.
Am Montag ging es mit Fahrrädern und Töff’s zum nahe gelegenen Movieland. Da machten fast alle mit, war ein unvergesslicher Tag. Gäll Bänz, das Gruselhaus lässt grüssen. Auch die Bahn von 60 m im freien Fall war was ganz geiles. Sogar Dora und Hufi wagten sich drauf (Hut ab!).
Am Dienstag war erneut Erholung angesagt. Die einen gingen in’s schöne Städtchen Lazise zum Shopping, andere verweilten auf dem Campingplatz. Otti war mit dem Kabelbrand an seinem Bus beschäftigt. Abends wieder feucht fröhliches Grillen bis spät in die Nacht. Jeden Abend erhielten wir Besuch vom Nachtwächter (manchmal waren es auch zwei). Da wir wohl die einzigen Gäste auf dem Platz waren die so lange aufblieben, war er immer in unserer Nähe und ermahnte uns leise zu sprechen.
Am Mittwoch war der grosse Markt in Lazise angesagt. Es hiess früh aufstehen. Da es aber in der Nacht ein Unwetter gegeben hatte ging der Markt nicht so früh los, was wir ja nicht wussten.
So schlenderten alle über den Markt und kauften zum Teil Dinge ein, die die Welt nicht braucht!!!! Otti kaufte einen ferngesteuerten Panzer, Sascha und Chrigu kauften kleine ferngesteuerte Helikopter und zurück auf dem Platz wurde natürlich alles ausprobiert. Abends kam dann Marcel Bauer mit dem Zug an und Aendu Zumbach holte ihn mit seiner Vespa am Bahnhof ab.
Donnerstag war Putzen angesagt. Da es in der Nacht erneut ein Gewitter gab war vor den meisten Bussen Schlammschlacht angesagt. Mit angeschlepptem Sand und Waschen der Plachen war aber bald wieder alles sauber. Merci allen die mitgeholfen haben!
Am Donnerstag nach dem Mittag gesellte sich noch Eschy mit seinem wunderschönen T1 dazu. Von nun an hatten wir mehr Zuschauer die unsere Busse bewunderten als an einem Bus-Treffen! Heute hatte Marcel noch Geburtstag. Barbara spendierte einen Apéro für alle. Herzlichen Dank nochmals.
An diesem Abend besuchte uns wieder mal der Nachtwächter (er kam mit Verstärkung; ich glaube die sind beide vom Irrenhaus ausgebrochen)!!
Es hing an einem seidigen Faden dass wir nicht frühzeitig abreisen mussten.
Am Freitag war ein gemischtes Programm. Die Einen gingen mit Eschy- und Bänz-Bus zum Safari Park (mit Martin auf Safari). Dort kann man mit dem Auto durch den wunderbaren Park fahren und die wilden und weniger wilden Tiere beobachten.
Einige blieben auf dem Campingplatz. Wir hatten beschlossen, dass wir am letzten Abend alle zusammen Essen gehen wollten. Mönäli, Otti, Anita und ich marschierten am Strand entlang nach Lazise um ein Restaurant zu suchen und für 20 Personen zu reservieren.
Die Wahl war gut und wir genossen ein leckeres Essen. Es wurde ein unver-gesslicher Abend, die Stimmung war so gut, das habe ich selten erlebt. So gegen Mitternacht war auch diese Party vorbei und es ging am Strand entlang zurück zum Campingplatz. Dort nahm uns voller Freude der unsympathische Nachtwächter in Empfang und ermahnte uns erneut, leise zu sprechen.
Wir wollten noch nicht ins Bett, es musste noch Otti’s Bar leer getrunken werden.
So um drei Uhr in der Nacht wurden wieder die Nachtwächter aktiv und einige hatten noch heftige Diskussionen mit ihnen.
Am Samstag wurde dann alles zusammengepackt. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Es war eine wunderschöne Woche mit Super-Leuten. Ich hoffe, wir können das irgendwann wiederholen.
Es gäbe noch viel, viel mehr zu schreiben aber ich glaube das Wichtigste ist enthalten in diesem Bericht.
Schlussendlich waren 12 Busse und 22 Personen anwesend: Andreas + Yvonne Marcel + Barbara + Tanja, Andreas + Katrin , Otti + Mönäli, Anita + Werner, Chrigu + Nadine, Bänz + Dora, Albert + Maria, Tom, Sascha, Eschy sowie Claus + Claudia aus Deutschland.









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